AKS Wels Logo

Demo, Demo
Montag März 30th 2009, 17:14
Abgelegt unter: Demonstrationen

bild-1

“Lichterzug gegen Rechts”

30. April 2009, 19 Uhr
Linz: Schillerpark - Hauptplatz

Ein interessanter Termin für alle die wieder einmal genüsslich demonstrieren gehen wollen. Infos findet ihr unter http://www.lichtergegenrechts.at/

(von Leo Mayr)



Feuerwaffen für alle
Freitag März 20th 2009, 10:50
Abgelegt unter: Meinung

Österreichs Straßen werden immer gefährlicher. Wer im Großstadtgetto von Tahlheim, oder Buchkirchen überleben will braucht eine Waffe.

Die “Interessensgemeinschaft Liberales Waffengesetz in Österreich” (IWÖ) macht sich seit Jahren stark für die unterdrückten Menschen in unserem Land, denen vom Staat eine Schusswaffe verwehrt wird. Laut der IWÖ ist Waffenbesitz ein Menschenrecht. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass jeder Österreicher und jede Österreicherin eine, oder 15 Waffen, wie es für ein Mitglied der IWÖ normal ist, besitzen sollte.

Der Besitz einer Waffe steigert die persönliche Freiheit eines jeden Menschen um ein Vielfaches. Eine Kategorie A-Waffe zu besitzen kann sogar zu orgasmusähnlichen Gefühlszuständen führen.

Kategorie A-Waffen sind Verbotene Schusswaffen und Kriegsmaterial, wie zum Beispiel Raketenwerfer, die nur mit Sondergenehmigung erlaubt sind. Ich möchte mich entschuldigen, dass ich diese Selbstverständlichkeiten erklären muss. Es ist aber leider nötig, da es immer noch Menschen in Österreich gibt, die es bis jetzt versäumt haben sich über die Instrumente, die ihr friedliches Leben sichern und schützen, zu informieren.

Bereits in Volksschulen wäre Training an der Waffe sinnvoll, wie ich meine. Die IWÖ findet, dass ein Waffengesetz wie wir es zur Zeit haben, totalitär und ähnlich denen unter Hitler und Stalin sind. Mich wundert es kaum, dass Amokläufe immer häufiger von jungen Menschen durchgeführt werden. Diese tragischen Vorfälle sind auf mangelnden Umgang mit Waffen zurückzuführen. Würden Kinder und Jugendliche besser im Umgang mit Waffen unterrichtet werden, käme es auch nicht so oft zu solchen Tragödien.

Vereinsmitglied die IWÖ Herr Sousek meint zu diesem Tehma: “Ich habe meiner Tochter den Umgang mit der Waffe schon im Kindesalter beigebracht. Muss man ja.”

Nur gut, dass sich H.C. Strache und die FPÖ für ein lockereres und menschlicheres Waffengesetz einsetzen.

(von Leo Mayr)



austreten statt eintreten
Freitag März 13th 2009, 15:12
Abgelegt unter: Meinung

vatican_city_coa

Auch nach dem Rücktritt Wagners und den mehrfachen Entschuldigungen der oberösterreichischen Pfaffenschaft, rate ich, nicht in die vermoderten Gemäuer österreichischer Gebetshäuser zurückzukehren.

Auch wenn Wagner jetzt weniger in der katholischen Kirche zu sagen hat, heißt das nicht, dass sie plötzlich liberaler und weltoffener geworden ist. Immer wieder höre ich das Argument, dass in den Pfarrgemeinderäten ja so gute Arbeit geleistet wird und dass nur einige wenige in der Kirche intolerant, konservativ und fanatisch traditionalistisch wären. Das kann ich zwar nicht glauben, aber selbst wenn es wahr sein sollte, beschließen ausschließlich alte, konservative und verwirrte Kuttenträger die wichtigen Dinge in diesem klerikalen Machtapperrat, der sich Glaube schimpft.

Kein Mitglied der katholischen Kirche kann ohne sich selbst zu belügen behaupten, dass seine Glaubensgemeinschaft modern und offen gegenüber anderen Kulturen und Konfessionen ist. Zwar gibt man vor gute Beziehungen zu anderen Konfessionen zu haben. In Wirklichkeit werden diese regelmäßig beleidigt, kritisiert und nicht ernst genommen. 

Die Bitte an die Menschen, die in den letzten Monaten aus der Kirche ausgetreten sind, wieder zurückzukommen, zeigt nur wie es wirklich um die Mitgliederzahlen österreichs größter Sekte steht. Selten waren die Handlanger des Vatikan dazu gezwungen sich für etwas etwas zu entschuldigen. Das zumindest die Mitglieder der katholischen Jugend bleiben werden, wenn keiner mehr etwas mit ihrer Institution zu tun haben möchte, wird wohl kaum ein Trostpflaster für die erleuteten Herren im Vatikan sein.

Allen die jetzt erst recht aus der Kirche austreten wollen kann ich die folgende Homepage empfehlen: http://kirchenaustritt.at/ Hier findet ihr Informationen wie und wo ihr euch eurer Konfession entledigen könnt. (egal ob ihr katholisch, evangelisch, muslimisch, jüdisch, oder hinduistisch seit). Ich bin seit etwa einem Jahr ohne Bekenntnis und war noch nie in einer Situation, in der ich es bereut hätte. Für mich war der Kirchenaustritt ein wichtiger Schritt zu mehr persönlicher Freiheit. Ich kann euch nur empfehlen diesen Schritt auch zu machen.

 

(von leo Mayr)



die post ganz privat
Mittwoch März 11th 2009, 17:26
Abgelegt unter: Meinung

post_gelb2

Der lange Streit um die Zukunft der Post gipfelt nun in der Schließung von 293 Postfilialen. Aber war das nicht vorhersehbar?

Viele Leute wundern sich, dass nach den Schließungen vor einigen Jahren erneut Postfilialen aufgelöst werden. Diese Folgen der Postprivatisierung, waren natürlich unvorhersehbar und kommen für alle von uns völlig überraschend.

Es liegt in der Natur des “freien” Marktes die Angestellten dem System unterzuordnen. Die Postmitarbeiter wurden zu einem Werkzeug ihres Betriebs, welches von diesem nach dem Gebrauch ohne Bedenken zurück in den Werkzeugkoffer der Arbeitslosigkeit gelegt werden kann.

Privatisierungen führen unweigerlich zu Entlassungen. Auch wenn es bis jetzt nicht zu solchen gekommen ist, werden die ersten Kündigungen im großen Stil nicht lange auf sich warten lassen. Um gewinnbringend arbeiten zu können muss man auch mit den Konsequenzen des Kapitalismus leben können.

Die Schuld für die jetztige Situation sollte man nicht beim Postmanagement, sondern bei den PolitikerInnen, die das bereits angeschlagene Postlämmchen dem unersättlichen Wolf des Kapitalismus zum Nachtmahl vorgesetzt haben. Die Postchefs können einzig dafür verantwortlich gemacht werden, dass sie für ein ausbeuterisches System arbeiten. Dieses System wurde allerdings nicht von ihnen eingeführt, sondern von PolitikerInnen, die wir ÖsterreicherInnen nicht daran gehindert haben.

Wer will kann die Schuld bei Anderen suchen. In Wirklichkeit ist der Poststreit von heute ein Resultat des Versagen sund der neoliberalen Einstellung der Gesellschaft.

 

 

(von Leo Mayr)



Lega Nord is(s)t komplett deppert
Dienstag März 10th 2009, 23:49
Abgelegt unter: Meinung

Wie viel können 630 Leute essen? Gar nicht so wenig, besonders wenn das Leute vom Kaliber Berlusconi sind. Wieviel kostet dann also deren Essen? Sicher genug, um die italienische Wirtschaft vor der Weltwirtschaftskrise zu retten!

Maurizio Fugatti ist ein Politiker, wie ihn sich der Rest Europas eigentlich nur Wünschen kann. Er reagiert auf aktuelle Problematiken, mit kreativen und innovativen Ansätzen, die alles in Wohlgefallen auflösen werden, und gleichzeitig auch noch für die erstrebenswerten Ideale seiner weltoffenen Partei, der Lega Nord, stehen.

Von ihm stammt nämlich der Antrag im Parlament, dass die dortige Kantine nur noch italienische Produkte anbieten sollte, “vom Käse bis zum Schinken” legte sein Parteifreund Fabio Rainieri, passenderweise aus der Stadt Parma, noch einen drauf.

Und der dritte aus der netten Lega Nord, der Landwirtschaftsminister Luca Zaia, meinte sogar noch, dass die Abgeordneten nur gut arbeiten könnten, wenn sie italienisches Essen essen würde. Und da sind wir schon beim Thema: Gesunder Rassismus, ordentlicher Nationalismus und feinste Xenophobie.

Diese Essensattacke ist nämlich nur ein Fall einer längeren Reihe von Italienisierungsversuchen, denn er zu Weihnachten wollte Zaia “Fremdländische Früchte von heimischen Tischen” entfernen und startete eine Kampagne gegen Ananas, Papaia und Mango, die von den Italienern eigentlich kaum wahrgenommen wurde. Aber Da ist viel viel gefährliches Potential dahinter, denn die Lega Nord hält auch alle ihre Lokalpolitiker an, auf diesem Kurs mitzufahren, und dem Volk eine heimische, national-kulinarische Erziehung angedeihen zu lassen:

Die toskanische Stadt Lucca hat bereits Restaurants, deren “Aktivität auf andere Ethnien zurückzuführen ist”, innerhalb der Altstadtmauern verboten, und die gesamte Lombardei-Region entwirft gerade eine Vorschrift, die dies für alle dortigen Gemeinden und Städte vorsieht. Denn es ist eine “unfaire Konkurrenz”, wenn die “Araber” in ihren Kebabständen so lange arbeiten, so lautet zumindest die offizielle Argumentation.

Wär mir von diesen Fast-Faschisten nicht schlecht, würd hier “Mahlzeit” stehen…

(von Tobias Stadler)



bund freundlicher jugend (BFJ)
Dienstag März 10th 2009, 16:31
Abgelegt unter: Meinung

bfj

Wer mit offenen Augen durch unser schönes Wels geht hat sie sicherlich schon einmal bemerkt. Gemeint sind die gelben kleinen Aufkleber der braunen fundamentalistischen Jugend.

Auch bei uns in Wels gibt es, neben den Pfadfindern eine weitere Gruppierung junger hilfsbereiter und freundlicher Menschen. Ihm wird von uns WelserInnen leider viel zu wenig Aufmerksamkeit entgegengebracht. Die Kammeraden vom Bund Freiher Jugend wurden in letzter Zeit anscheinend so wenig beachtet, dass sie mit allen Mitteln versuchten zurück in die Medien und unsere Herzen zu gelangen. 

Nachdem sich keiner für ihre Gerichtsverhandlungen des letzten Jahres zu interresieren schien und auch die erhoffte Verurteilung, welche die gewünschte Publisity gebracht hätte, aus blieb, ging der BFJ in eine neue Offensive. Auf der Suche nach Aufmerksamkeit und Liebe soll er  sogar versucht haben, unseren welser Bürgermeister Peter Koits und den bösen Gunther Trübswasser, der üblen „Gesinnungsterror“ betrieben hatte, per Morddrohung auf sich aufmerksam zu machen. 

Auch wenn man nach ihrer Plakat und Aufkleber-Kampagne („Lasst unsere Kammeraden Frei“) vieleicht glauben mag, dass der Großteil unserer arischen Freunde im Hefen sitzt, sollte man nicht vergessen,  dass noch einig dümmliche Freunde von gerade diesen, lachend und pfeifend durch unsere schöne Stadt tänzeln um Wels mit den besagten Plakaten vollzupflastern.Am wichtigsten ist jedoch, dass wir nicht vergessen, dass diese armen, großteils haarlosen, jungen Männer im Grunde nichts anderes wollen als eine freundliche Umarmung und ein offenes Ohr. 

 

(von Leo Mayr)



Robert Misik: Wir trennen jetzt Staat und Kirche
Sonntag März 08th 2009, 23:25
Abgelegt unter: Meinung, Web



retorisch rechts
Samstag März 07th 2009, 12:56
Abgelegt unter: Meinung

Das FPÖ- und BZÖ-Politiker, nicht gerade die größten sind, wenn es darum geht ihre Gedanken in Worte zu fassen, ist wohl bekannt. Der einzige, der wirklich ein Talent dafür hatte wirre Ideen an die Leute zu bringen, war unser allseits geliebter Haider. 

Dieses Video, dass ich gerade auf Youtube entdeckt habe, zeigt wieder einmal, dass seit dem Tragischen ableben Jörgis kaum noch ernstzunehmende Retoriker im rechten Flügel zu finden sind. Man kann sagen was man will. Haider war ein rednerisches Talent. Zur Zeit sind solche Talente im rechten Sumpf nicht mehr zu finden. Auch wenn man ständig auf Volksfesten Hetzreden zum besten gibt, scheint das kein ausreichendes retorisches Training zu sein, wie dieses Video mit Karl Schwab, einem niederösterreichischen FPÖ-Politiker beweist. (viel Spaß beim anschaun)

 

LAbg. Karl Schwab, FPÖ

Man kann sagen was man will. Haider war ein rednerisches Talent. Aber die Zeiten der großen Worte scheinen vorbei zu sein.

(von Leo Mayr)



Danke Süddeutsche!!
Mittwoch März 04th 2009, 21:51
Abgelegt unter: Web

Quelle: http://pix.sueddeutsche.de/politik/695/460329/merkel_ddp-1236088295.jpg

Quelle: http://pix.sueddeutsche.de/politik/695/460329/merkel_ddp-1236088295.jpg

Les ich zwar nicht wirklich, aber das Bild ist ein Wahnsinn.



linke webterroristen
Dienstag März 03rd 2009, 14:22
Abgelegt unter: Meinung

Ein erneuter wiederwertiger Anschlag auf das gute Image des BZÖ erschüttert Österreich. Nach den feigen Hackangriffen des letzten Jahres auf die Homepage der NPD und der orangen Faschingsgilde, ist es erneut zu verachtenswerten Übergriffen von Seiten linker Webterroristen gekommen.

1234566131091Am 1. März gegen 12 Uhr wurden die ersten Artikel und Bilder der linken Brut auf der Internetseite des BZÖs veröffentlicht. Besucher dieser aufrecht österreichischen Heimatseite wurden von einem Hakenkreuzbinden tragenden Schimpansen, mit zum Gruß erhobener rechten Hand empfangen. Des weiteren wurden gefälschte Artikel mit hetzerischen Inhalten online gestellt. Die Kameraden des karottenfarbenen Verbandes beeilten sich diese entarteten Hirnwichsereien verbitterter radikaler linker Träumer so schnell wie möglich zu beseitigen. Doch bereits am nächsten Tag waren neue Schweinereien auf der Seite zu finden. Nun lachten dem Besucher der orangen Heimatseite Artikel zum Thema islamistischer Terror, ein aus Hendelhaxen bestehendes Harkenkreuz entgegen.

Man sollte meinen, dass Maßnahmen wie die Einführung der Rasterfahndung und andere neue, unserer Sicherheit dienlichen Gesetze, die Öffentlichkeit vor solchen Unholden beschützen würden. Aber wie man sieht wird in unserem schönen Alpenstaat nicht genug für die Sicherheit echter ÖsterreicherInnen getan.

Ich finde Aktionen wie diese, die im Gegensatz zu anderen Hackerattaken kaum Finanziellen Schaden verursachen, durchaus legitim wenn man die Methoden der rechten Szene, der man das BZÖ und die FPÖ ohne große Gewissensbisse zuordnen kann, genauer betrachtet. Im passauer Raum werden antifaschistische Aktivisten linker Organisationen im Internet als Vogelfrei erklärt, Polizisten werden angestochen und Holocaust-Gedenkkundgebungen in Wels von Glatzen gestört. Der Hackangriff war in meinen Augen nichts anderes als ein kreativer Gegenschlag.

Dieser Gegenschlag hat nichts anderes bewirkt, als auf satirische Weise darauf aufmerksam gemacht, dass man in Österreich zwar nazionalsozialistisches Gedankengut verbreitet, in neuem Gewand präsentiert und hinter wirren Ideen versteckt, aber nicht offen dazu steht.

In Österreich kann man nicht wie im Land der unbegrenzten Möglichkeiten offen Neonazi sein. Viele meinen, dass die FPÖ und BZÖ Politiker keine Rechtsextremisten wären. Tatsache ist allerdings, dass die Jugendlichen, die sie um sich scharen und denen sie ihr perverses Gedankengut eintrichtern, offensichtlich nicht sehr ablehnend auf nazionalsozialistische Grundideen reagieren. In der neonazistischen Szene brodelt es. Aktionen wie diese zeigen nur, dass die linke das sieht.

 

(von Leo Mayr)