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Ein erneuter wiederwertiger Anschlag auf das gute Image des BZÖ erschüttert Österreich. Nach den feigen Hackangriffen des letzten Jahres auf die Homepage der NPD und der orangen Faschingsgilde, ist es erneut zu verachtenswerten Übergriffen von Seiten linker Webterroristen gekommen.
Am 1. März gegen 12 Uhr wurden die ersten Artikel und Bilder der linken Brut auf der Internetseite des BZÖs veröffentlicht. Besucher dieser aufrecht österreichischen Heimatseite wurden von einem Hakenkreuzbinden tragenden Schimpansen, mit zum Gruß erhobener rechten Hand empfangen. Des weiteren wurden gefälschte Artikel mit hetzerischen Inhalten online gestellt. Die Kameraden des karottenfarbenen Verbandes beeilten sich diese entarteten Hirnwichsereien verbitterter radikaler linker Träumer so schnell wie möglich zu beseitigen. Doch bereits am nächsten Tag waren neue Schweinereien auf der Seite zu finden. Nun lachten dem Besucher der orangen Heimatseite Artikel zum Thema islamistischer Terror, ein aus Hendelhaxen bestehendes Harkenkreuz entgegen.
Man sollte meinen, dass Maßnahmen wie die Einführung der Rasterfahndung und andere neue, unserer Sicherheit dienlichen Gesetze, die Öffentlichkeit vor solchen Unholden beschützen würden. Aber wie man sieht wird in unserem schönen Alpenstaat nicht genug für die Sicherheit echter ÖsterreicherInnen getan.
Ich finde Aktionen wie diese, die im Gegensatz zu anderen Hackerattaken kaum Finanziellen Schaden verursachen, durchaus legitim wenn man die Methoden der rechten Szene, der man das BZÖ und die FPÖ ohne große Gewissensbisse zuordnen kann, genauer betrachtet. Im passauer Raum werden antifaschistische Aktivisten linker Organisationen im Internet als Vogelfrei erklärt, Polizisten werden angestochen und Holocaust-Gedenkkundgebungen in Wels von Glatzen gestört. Der Hackangriff war in meinen Augen nichts anderes als ein kreativer Gegenschlag.
Dieser Gegenschlag hat nichts anderes bewirkt, als auf satirische Weise darauf aufmerksam gemacht, dass man in Österreich zwar nazionalsozialistisches Gedankengut verbreitet, in neuem Gewand präsentiert und hinter wirren Ideen versteckt, aber nicht offen dazu steht.
In Österreich kann man nicht wie im Land der unbegrenzten Möglichkeiten offen Neonazi sein. Viele meinen, dass die FPÖ und BZÖ Politiker keine Rechtsextremisten wären. Tatsache ist allerdings, dass die Jugendlichen, die sie um sich scharen und denen sie ihr perverses Gedankengut eintrichtern, offensichtlich nicht sehr ablehnend auf nazionalsozialistische Grundideen reagieren. In der neonazistischen Szene brodelt es. Aktionen wie diese zeigen nur, dass die linke das sieht.
(von Leo Mayr)

