Guerilla Gardening
Freitag Mai 29th 2009, 07:32
Abgelegt unter:
Meetings
Heut findet um 18.30 Uhr ein AktivistInnentreffen im Büro statt.
Das Thema ist “Ziviler Ungehorsam und Guerilla Gardening”.
Wer nicht in unser Büro findet, kann um 18.20 Uhr vor der Post am KJ warten.
Bitte zahlreich erscheinen.
Schulstreik am 20. April!

Schulstreik-Treffpunkt für Wels
20. April, Busbahnhof Wels
9.45 Uhr, danach fahren wir nach Linz
Am 20. April finden bundesweit in allen Landeshauptstädten Schulstreiks statt, so auch in Linz. Für Wels gibt es ein eigenes Bündnis, die “Bildungs-Initiative”, deren Homepage demnächst online gehen wird. Wenn Du mithelfen möchtest, schreibe uns das bitte unten in den Kommentaren und wir melden uns dann!
Die Forderungen lauten:
- Her mit der Bildungsmilliarde - Investition in den Bildungsbereich bedeutet Investition in die Zukunft, auch in Zeiten der Krise
- Wir fordern kleinere Klassen und mehr Lehrpersonal - Sowohl unbezahlte Mehrarbeit als auch Streichung von Reformen sind keine Lösungen
- Aufforderung an die LehrerInnen zu streiken - Und nicht nur davon zu sprechen
Wie leicht zu erkennen ist, wollen wir einen konstruktiven Gegenpol zur LehrerInnengewerkschaft bilden, was die jetzige Bildungsdebatte rund um die berüchtigten “2 Stunden” betrifft.
Genauere Information warum es sich lohnt, auf die Straße zu gehen finden sich hier:
Die Forderung nach zwei Stunden Mehrarbeit für das Lehrpersonal Österreichs von Bildungsministerin Claudia Schmied (SPÖ) rief zugleich die LehrerInnengewerkschaft auf den Plan. Da die Ministerin betonte, sie könne aufgrund ihres beschränkten Budgets ohne diese Maßnahme andere Reformen wie kleinere Klassen, mehr Tagesbetreuung, mehr Kleingruppenunterricht und weitere Verbesserungen nicht durchführen, war die eigentliche Nachricht klar: entweder es wird mehr gearbeitet oder die Bedienungen an den Schulen werden sich verschlechtern (oder bleiben gleich, allerdings macht dies nicht viel Unterscheid). Der PflichtschullehrerInnen-Gewerkschafter Walter Riegler (ÖVP) forderte sogleich die Abschaffung der Ganztagsbetreuung.
Das Budget des Bildungsministerium wurde zwar laut Ministerium leicht erhöht, allerdings wird es mehr als diese Finanzspritze benötigen, um den Holzweg verlassen zu können, der in den letzten Jahren im österreichischen Bildungssystem eingeschlagen wurde. Mit dem Hinweis auf die weltweite Wirtschaftskrise wird von Seiten des Finanzministers Josef Pröll (ÖVP) argumentiert, dass alle den Gürtel enger schnallen müssen und daher die Masse für die Fehler einzelner büßen müssen, die sich teilweise sogar noch jetzt bereichern. So problematisch sich Prölls Vorgabe auch anhören mag, vor allem im Bildungsbereich wirkt sie fatal: Wenn an der Bildung gespart wird, wird an der Zukunft gespart. Denn die SchülerInnen müssen die Gesellschaft von morgen tragen und brauchen daher das entsprechende Werkzeug. Die Vermögenssteuer und somit der Beitrag der Reichen wird von der Regierung aber abgelehnt, obwohl damit locker die Reformen zu bezahlen wären.
Die Bildungsinitiative soll ein möglichst breiter Zusammenschluss aus SchülerInnen, Lehrpersonen, Eltern und anderen solidarischen Personen werden, welche für Verbesserungen im Schulbereich eintreten ohne Standespolitik betreiben zu wollen. Dies bedeutet ein gemeinsames und solidarisches Eintreten für SchülerInnen und Lehrpersonen. Wenn die Bastion Schulsystem fällt, ist es nur eine Frage der Zeit bis andere Beschäftigungsbereiche Angriffe erfahren. Kein Berufstand kann sich sicher sein, als nächstes dazu verpflichtet zu werden zwei Stunden unbezahlt mehr zu arbeiten. Der Streik ist ein berechtigtes Mittel um unser aller Interessen durchzusetzen.
drucken wir unser geld selbst!
Sonntag April 12th 2009, 09:53
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Meinung

Die Globalisierung bringt wie wir alle wissen auch negative Aspekte mit sich. Menschen werden ausgebeutet, Firmensitze in Niedriglohnländer verlegt und bestimmte Regionen bewusst arm gehalten.
Um diesen Schattenseiten der Globalisierung entgegenzuwirken, ist es notwendig Alternativen zum erbarmungslosen Kapitalismus, dessen wichtigstes Ziel es ist bestehenden Wohlstand zu vermehren, zu finden und in die Tat umzusetzen. Einige interessante Ansätze birgt das so genannte Regiogeld, das ein alternatives Tauschmittel darstellt. Regiogeld basiert auf der Idee der Solidarwirtschaft.
Eine Solidarwirtschaft ist ein ökonomisches System, in dessen Mittelpunkt der Mensch und die Befriedigung seiner Bedürfnisse steht. Sie steht für Gerechtigkeit, Toleranz, Demokratie und gegenseitige Unterstützung. Der Grundgedanke hinter dieser Idee sagt, dass sich die Ökonomie dem Menschen anpassen muss und nicht der Mensch der Ökonomie. Ein Mensch darf nicht im Dienst eines Systems stehen, dass Wohlstand, einiger weniger, um jeden Preis fordert. Die wichtigsten Ziele der Solidarwirtschaft, sind die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Verbesserung der Lebensqualität und der Schaffung von Chancengleichheit.
Regiogeld existiert in Europa bereits seit 2001 und wird täglich beliebter. Es bietet die Möglichkeit, ganz nach dem Motto:” geh nicht fort kauf im Ort”, regionale märkte zu stärken, Arbeitsplätze zu sichern, oder sogar zu schaffen. Auch in Brasilien und in anderen Ländern Lateinamerikas existieren bereits “Banken” die Regionalgeld drucken und unter die Leute bringen. In Manchen Regionen hat dies zu einer massiven Senkung der Arbeitslosigkeit beigetragen und den Bewohnern mancher Dörfer die Möglichkeit gegeben sich aus ihrer Abhängigkeit von Großkonzernen und Exportunternehmen zu befreien.
Regiogeld ergänzen die bestehenden nationale Währung und versucht nicht sie zu ersetzen. Meist sind sie 1:1 konvertierbar. In Österreich existieren ebenfalls Regionalwährungen wie zum Beispiel der ”Chiemgauer”, oder der Freilassinger “Sterntaler”.
Regionalgeld hat in Europa andere Vorteile als in Lateinamerika, ist jedoch eine interessante und ausbaufähige Idee. Auch wenn ich persönlich andere Alternativen zum Kapitalismus bevorzugen würde, halte ich Reginalwährungen für einen inovativen Einfall der Menschen in Entwicklungsländern hilft selbst und ohne Spenden von fettlaibigen Europäern, denen die kleinen “Negerkinder” so erbarmen, aus ihren prekären Lebensumständen zu befreien.
(von Leo Mayr)
Demo, Demo

“Lichterzug gegen Rechts”
30. April 2009, 19 Uhr
Linz: Schillerpark - Hauptplatz
Ein interessanter Termin für alle die wieder einmal genüsslich demonstrieren gehen wollen. Infos findet ihr unter http://www.lichtergegenrechts.at/
(von Leo Mayr)
Feuerwaffen für alle
Freitag März 20th 2009, 10:50
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Meinung
Österreichs Straßen werden immer gefährlicher. Wer im Großstadtgetto von Tahlheim, oder Buchkirchen überleben will braucht eine Waffe.
Die “Interessensgemeinschaft Liberales Waffengesetz in Österreich” (IWÖ) macht sich seit Jahren stark für die unterdrückten Menschen in unserem Land, denen vom Staat eine Schusswaffe verwehrt wird. Laut der IWÖ ist Waffenbesitz ein Menschenrecht. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass jeder Österreicher und jede Österreicherin eine, oder 15 Waffen, wie es für ein Mitglied der IWÖ normal ist, besitzen sollte.
Der Besitz einer Waffe steigert die persönliche Freiheit eines jeden Menschen um ein Vielfaches. Eine Kategorie A-Waffe zu besitzen kann sogar zu orgasmusähnlichen Gefühlszuständen führen.
Kategorie A-Waffen sind Verbotene Schusswaffen und Kriegsmaterial, wie zum Beispiel Raketenwerfer, die nur mit Sondergenehmigung erlaubt sind. Ich möchte mich entschuldigen, dass ich diese Selbstverständlichkeiten erklären muss. Es ist aber leider nötig, da es immer noch Menschen in Österreich gibt, die es bis jetzt versäumt haben sich über die Instrumente, die ihr friedliches Leben sichern und schützen, zu informieren.
Bereits in Volksschulen wäre Training an der Waffe sinnvoll, wie ich meine. Die IWÖ findet, dass ein Waffengesetz wie wir es zur Zeit haben, totalitär und ähnlich denen unter Hitler und Stalin sind. Mich wundert es kaum, dass Amokläufe immer häufiger von jungen Menschen durchgeführt werden. Diese tragischen Vorfälle sind auf mangelnden Umgang mit Waffen zurückzuführen. Würden Kinder und Jugendliche besser im Umgang mit Waffen unterrichtet werden, käme es auch nicht so oft zu solchen Tragödien.
Vereinsmitglied die IWÖ Herr Sousek meint zu diesem Tehma: “Ich habe meiner Tochter den Umgang mit der Waffe schon im Kindesalter beigebracht. Muss man ja.”
Nur gut, dass sich H.C. Strache und die FPÖ für ein lockereres und menschlicheres Waffengesetz einsetzen.
(von Leo Mayr)
austreten statt eintreten
Freitag März 13th 2009, 15:12
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Meinung

Auch nach dem Rücktritt Wagners und den mehrfachen Entschuldigungen der oberösterreichischen Pfaffenschaft, rate ich, nicht in die vermoderten Gemäuer österreichischer Gebetshäuser zurückzukehren.
Auch wenn Wagner jetzt weniger in der katholischen Kirche zu sagen hat, heißt das nicht, dass sie plötzlich liberaler und weltoffener geworden ist. Immer wieder höre ich das Argument, dass in den Pfarrgemeinderäten ja so gute Arbeit geleistet wird und dass nur einige wenige in der Kirche intolerant, konservativ und fanatisch traditionalistisch wären. Das kann ich zwar nicht glauben, aber selbst wenn es wahr sein sollte, beschließen ausschließlich alte, konservative und verwirrte Kuttenträger die wichtigen Dinge in diesem klerikalen Machtapperrat, der sich Glaube schimpft.
Kein Mitglied der katholischen Kirche kann ohne sich selbst zu belügen behaupten, dass seine Glaubensgemeinschaft modern und offen gegenüber anderen Kulturen und Konfessionen ist. Zwar gibt man vor gute Beziehungen zu anderen Konfessionen zu haben. In Wirklichkeit werden diese regelmäßig beleidigt, kritisiert und nicht ernst genommen.
Die Bitte an die Menschen, die in den letzten Monaten aus der Kirche ausgetreten sind, wieder zurückzukommen, zeigt nur wie es wirklich um die Mitgliederzahlen österreichs größter Sekte steht. Selten waren die Handlanger des Vatikan dazu gezwungen sich für etwas etwas zu entschuldigen. Das zumindest die Mitglieder der katholischen Jugend bleiben werden, wenn keiner mehr etwas mit ihrer Institution zu tun haben möchte, wird wohl kaum ein Trostpflaster für die erleuteten Herren im Vatikan sein.
Allen die jetzt erst recht aus der Kirche austreten wollen kann ich die folgende Homepage empfehlen: http://kirchenaustritt.at/ Hier findet ihr Informationen wie und wo ihr euch eurer Konfession entledigen könnt. (egal ob ihr katholisch, evangelisch, muslimisch, jüdisch, oder hinduistisch seit). Ich bin seit etwa einem Jahr ohne Bekenntnis und war noch nie in einer Situation, in der ich es bereut hätte. Für mich war der Kirchenaustritt ein wichtiger Schritt zu mehr persönlicher Freiheit. Ich kann euch nur empfehlen diesen Schritt auch zu machen.
(von leo Mayr)
die post ganz privat
Mittwoch März 11th 2009, 17:26
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Meinung

Der lange Streit um die Zukunft der Post gipfelt nun in der Schließung von 293 Postfilialen. Aber war das nicht vorhersehbar?
Viele Leute wundern sich, dass nach den Schließungen vor einigen Jahren erneut Postfilialen aufgelöst werden. Diese Folgen der Postprivatisierung, waren natürlich unvorhersehbar und kommen für alle von uns völlig überraschend.
Es liegt in der Natur des “freien” Marktes die Angestellten dem System unterzuordnen. Die Postmitarbeiter wurden zu einem Werkzeug ihres Betriebs, welches von diesem nach dem Gebrauch ohne Bedenken zurück in den Werkzeugkoffer der Arbeitslosigkeit gelegt werden kann.
Privatisierungen führen unweigerlich zu Entlassungen. Auch wenn es bis jetzt nicht zu solchen gekommen ist, werden die ersten Kündigungen im großen Stil nicht lange auf sich warten lassen. Um gewinnbringend arbeiten zu können muss man auch mit den Konsequenzen des Kapitalismus leben können.
Die Schuld für die jetztige Situation sollte man nicht beim Postmanagement, sondern bei den PolitikerInnen, die das bereits angeschlagene Postlämmchen dem unersättlichen Wolf des Kapitalismus zum Nachtmahl vorgesetzt haben. Die Postchefs können einzig dafür verantwortlich gemacht werden, dass sie für ein ausbeuterisches System arbeiten. Dieses System wurde allerdings nicht von ihnen eingeführt, sondern von PolitikerInnen, die wir ÖsterreicherInnen nicht daran gehindert haben.
Wer will kann die Schuld bei Anderen suchen. In Wirklichkeit ist der Poststreit von heute ein Resultat des Versagen sund der neoliberalen Einstellung der Gesellschaft.
(von Leo Mayr)
Lega Nord is(s)t komplett deppert
Dienstag März 10th 2009, 23:49
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Meinung
Wie viel können 630 Leute essen? Gar nicht so wenig, besonders wenn das Leute vom Kaliber Berlusconi sind. Wieviel kostet dann also deren Essen? Sicher genug, um die italienische Wirtschaft vor der Weltwirtschaftskrise zu retten!
Maurizio Fugatti ist ein Politiker, wie ihn sich der Rest Europas eigentlich nur Wünschen kann. Er reagiert auf aktuelle Problematiken, mit kreativen und innovativen Ansätzen, die alles in Wohlgefallen auflösen werden, und gleichzeitig auch noch für die erstrebenswerten Ideale seiner weltoffenen Partei, der Lega Nord, stehen.
Von ihm stammt nämlich der Antrag im Parlament, dass die dortige Kantine nur noch italienische Produkte anbieten sollte, “vom Käse bis zum Schinken” legte sein Parteifreund Fabio Rainieri, passenderweise aus der Stadt Parma, noch einen drauf.
Und der dritte aus der netten Lega Nord, der Landwirtschaftsminister Luca Zaia, meinte sogar noch, dass die Abgeordneten nur gut arbeiten könnten, wenn sie italienisches Essen essen würde. Und da sind wir schon beim Thema: Gesunder Rassismus, ordentlicher Nationalismus und feinste Xenophobie.
Diese Essensattacke ist nämlich nur ein Fall einer längeren Reihe von Italienisierungsversuchen, denn er zu Weihnachten wollte Zaia “Fremdländische Früchte von heimischen Tischen” entfernen und startete eine Kampagne gegen Ananas, Papaia und Mango, die von den Italienern eigentlich kaum wahrgenommen wurde. Aber Da ist viel viel gefährliches Potential dahinter, denn die Lega Nord hält auch alle ihre Lokalpolitiker an, auf diesem Kurs mitzufahren, und dem Volk eine heimische, national-kulinarische Erziehung angedeihen zu lassen:
Die toskanische Stadt Lucca hat bereits Restaurants, deren “Aktivität auf andere Ethnien zurückzuführen ist”, innerhalb der Altstadtmauern verboten, und die gesamte Lombardei-Region entwirft gerade eine Vorschrift, die dies für alle dortigen Gemeinden und Städte vorsieht. Denn es ist eine “unfaire Konkurrenz”, wenn die “Araber” in ihren Kebabständen so lange arbeiten, so lautet zumindest die offizielle Argumentation.
Wär mir von diesen Fast-Faschisten nicht schlecht, würd hier “Mahlzeit” stehen…
(von Tobias Stadler)
bund freundlicher jugend (BFJ)
Dienstag März 10th 2009, 16:31
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Meinung

Wer mit offenen Augen durch unser schönes Wels geht hat sie sicherlich schon einmal bemerkt. Gemeint sind die gelben kleinen Aufkleber der braunen fundamentalistischen Jugend.
Auch bei uns in Wels gibt es, neben den Pfadfindern eine weitere Gruppierung junger hilfsbereiter und freundlicher Menschen. Ihm wird von uns WelserInnen leider viel zu wenig Aufmerksamkeit entgegengebracht. Die Kammeraden vom Bund Freiher Jugend wurden in letzter Zeit anscheinend so wenig beachtet, dass sie mit allen Mitteln versuchten zurück in die Medien und unsere Herzen zu gelangen.
Nachdem sich keiner für ihre Gerichtsverhandlungen des letzten Jahres zu interresieren schien und auch die erhoffte Verurteilung, welche die gewünschte Publisity gebracht hätte, aus blieb, ging der BFJ in eine neue Offensive. Auf der Suche nach Aufmerksamkeit und Liebe soll er sogar versucht haben, unseren welser Bürgermeister Peter Koits und den bösen Gunther Trübswasser, der üblen „Gesinnungsterror“ betrieben hatte, per Morddrohung auf sich aufmerksam zu machen.
Auch wenn man nach ihrer Plakat und Aufkleber-Kampagne („Lasst unsere Kammeraden Frei“) vieleicht glauben mag, dass der Großteil unserer arischen Freunde im Hefen sitzt, sollte man nicht vergessen, dass noch einig dümmliche Freunde von gerade diesen, lachend und pfeifend durch unsere schöne Stadt tänzeln um Wels mit den besagten Plakaten vollzupflastern.Am wichtigsten ist jedoch, dass wir nicht vergessen, dass diese armen, großteils haarlosen, jungen Männer im Grunde nichts anderes wollen als eine freundliche Umarmung und ein offenes Ohr.
(von Leo Mayr)